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Ein Name mit Verantwortung

Ausbildungswege zum Bauingenieur

Es ist schnell ausgesprochen: „Ich bin Bauingenieur.“ Doch hinter dieser Bezeichnung verbergen sich anspruchsvolle Tätigkeiten. Daher müssen sich Bauingenieure an einer Hochschule ausbilden lassen.

Was macht ein Bauingenieur?

Bauingenieure planen, berechnen und überwachen Baumaßnahmen. Ein Job, bei dem man nie auslernt. Und bei der Fülle an Spezialwissen, das Bauingenieure für bestimmte Projekte brauchen, kommen sie schon im Studium um einen Schwerpunkt nicht herum. Denn der Bau einer Brücke, eines Hochhauses oder eines Tunnelsystems stellt jeweils andere Anforderungen an ihr Wissen. Tipp: Absolvieren Sie vor dem Studium ein Praktikum.

Ein Studium, viele Richtungen

Bauingenieur-Wesen kann man an Fachhochschulen und Universitäten studieren. Neben „allgemeinem Bauwesen“ sind die bekanntesten Schwerpunkte „Bau-Informatik“, „Hochbau“, „Stahl- und Metallbau“, „Tiefbau“, „Verkehr“ und „Bauphysik“. Am Ende der Studienzeit kann man, abhängig von der Universität, einen Master- oder Bachelor-Titel oder ein Diplom erwerben. Die Regel-Studienzeit beträgt drei bis vier Jahre.

Baustelle oder Büro?

Bauingenieure stellt man sich oft behelmt und die Abläufe auf einer Baustelle überwachend vor. Zwar ist Bauleitung ein Karriereziel, doch viele Absolventen arbeiten nicht auf Baustellen. Als leitende Mitarbeiter entwerfen und überwachen sie in Ingenieurbüros, Baufirmen, Beratungen oder Behörden Gebäude oder Anlagen. Das zeigt sich auch in der geringen Quote der Selbstständigen: knapp 15 Prozent.

Foto: Florian Schüppel

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