Mein VR-Future

Eine runde Sache

Ausbildungswege zum Böttcher, Küfer und Fassbauer

Ein kleiner, feiner Job, in dem es kaum rechte Winkel gibt: Küfer und Böttcher bauen Fässer aus Holz, die zum Beispiel in der Weinproduktion gebraucht werden.

Voraussetzungen für den Lehrberuf

Wichtigste Grund-Voraussetzung ist natürlich die Liebe zur Arbeit mit Holz und der Umgang mit Werkzeug. Sie haben zwei linke Hände? Dann ist dies der falsche Beruf. Kraft und körperliche Belastbarkeit sind gefragt, denn die Arbeit mit schweren Fässern strengt an. Zudem sollte man in der Lage sein, mathematisch zu denken – damit Winkel und Formen stimmen.

Ausbildungswege und Verdienst

Rund fünfzehn Betriebe üben dieses Handwerk in Deutschland noch aus und bauen Fässer für Winzer in aller Welt. Die Folge: Die Anzahl der Ausbildungsplätze ist rar, ein Praktikum erhöht die Chancen. In der Regel beginnt die Ausbildung nach dem Besuch der Haupt- oder Realschule und dauert drei Jahre. Verdienst: laut Tarifvertrag im ersten Ausbildungsjahr circa 421 Euro, später 1.400 bis 2.400 Euro.

International Erfahrung sammeln

Immer nur in einer Firma, an einem Ort zwischen Weinbergen arbeiten? Nicht als Fassbauer! Die Kunden sind international vertreten. Auslands-Aufenthalte während der Ausbildung oder vorher im Rahmen eines Praktikums sind daher sinnvoll und ohne größere Probleme möglich. Bei der Organisation helfen zum Beispiel das Netzwerk Europäischer Weinbauschulen oder der Deutsche Bauernverband.

Foto: Katrin Binner

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Finde ich super, das ihr auch seltene und vom Aussterben bedrohte Berufe vorstellt. Es muss ja nicht immer "irgendwas mit Medien" sein ;-)

Ja, wir bemühen uns auch mal außerhalb des Internets zu schauen. Hoffentlich haben Sie das mit den "aussterbenden Berufen" nicht negativ gemeint, dann hätten unsere Portraitierten ja keine Chance mehr. Aber es gibt eben sehr seltene Berufe, die nur von wenigen Spezialisten ausgeübt werden. Ich habe letztens im Radio gehört, dass es deutschlandweit nur noch 5 Trauerkartenränderinnen gibt (http://www.kleine-raenderei.de/). Dass es die überhaupt gibt!

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