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Kunst kommt von Können

Wege ins Kunsthandwerk

Vorweg: Eine gesetzlich geregelte Ausbildung zum Kunsthandwerker gibt es nicht! Es ist mehr eine individuelle Entscheidung zur Spezialisierung, die aus einem Handwerker einen Kunsthandwerker macht.


Was macht einen Kunsthandwerker aus?

Kunsthandwerker sind Fachkräfte, deren künstlerisches Können eine besondere Rolle spielt. Sie stellen, meist in Handarbeit, künstlerisch gestaltete Produkte aus unterschiedlichsten Materialien her. Das Ergebnis kann sowohl moderner als auch traditioneller Art sein. Für den Betrachter steht dabei meist die ästhetische Wirkung im Vordergrund, da ein einfacheres Produkt denselben Nutzen hätte.


Wie wird man Kunsthandwerker?

Eine rechtlich geregelte Ausbildung gibt es nicht. Eine Fachausbildung ist allerdings von Vorteil, denn in einer Lehre, zum Beispiel zum Schreiner oder Bildhauer, lernt man die grundlegenden Arbeitstechniken kennen. Nach dieser Ausbildung gibt es Meister-Fortbildungen. Ein weiterer Weg ins Kunsthandwerk sind Studiengänge an speziellen Fachhochschulen oder Akademien.

Wo arbeitet man später?

Kunsthandwerker arbeiten zum Beispiel in Glas- und Keramik-Werkstätten oder als Steinmetze. Auch in der Schmuck- und Spielwaren-Herstellung, in Kunstschmieden sowie in Ateliers für Textil-, Schmuck- oder Möbeldesign gibt es Jobs. Und selbstverständlich gibt es auch Kunsthandwerker, die sich mit eigenen Produkten selbstständig machen.

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